"Nomen est Omen"
Eventagenturen haben eine lange Tradition…
Das Jahr 65. v. Ch. Ein bis dahin wenig bekannter Spross einer verarmten Patrizierfamilie Roms gewinnt die Wahl zum Amt des kurulischen Aedils. Der Tradition gemäß revanchiert er sich mit kostenlosen Spielen für das Volk. Diese Spiele werden die prächtigsten und einfallsreichsten, die Rom bis dahin gesehen hat und sichern ihm die Unterstützung der Bevölkerung. Auf diese Weise gewinnt er mühelos die folgende Wahlen zum Praetor und zum Consul, so dass er 58 v. Chr. Endlich sein Ziel erreichte: Er wird Proconsul für die römische Provinzen in Gallien, erhält den Oberbefehl über die dortigen Legionen und damit die Gelegenheit, den Rest Galliens für das römische Reich zu erobern (bis auf eine kleines Dorf am Meer) und so seinen Ruhm zu sichern. Was ihm auch gelingt.
Sein Name: Gaius Iulius Caesar.
Am Ende wird er freilich ermordet.
Anderen war seine Popularität ein Dorn im Auge.
Leider ist der Name der Agentur, die die Spiele für Caesar Aedilat ausrichtete, nicht überliefert. Schade eigentlich, denn sie muss gut gewesen sein. Oder wussten sie, dass Caesars Kollege im Amt (und Dauerkonkurrent) Marcus Calpurnius Bibulus hieß?
Nein? Sehen Sie.
Der hatte kein so glückliches Händchen bei der Auswahl seiner Eventagentur……
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